Runenamulette - eine magische Sprache

Runen sind alte Schriftzeichen der Germanen. Alte nordische Völker benutzten sie als magische Sprache. Es sind Zeichen unterschiedlicher Alphabete, wobei eine Runenreihe nicht als so eins angesehen wird, sondern "Futhark" genannt wird. Die Reihenfolge wurde durch die ersten 6 Runen gebildet ("th" steht dabei für einen Buchstaben).
Entweder wurden aus einer Reihe von Runen Botschaften gelesen, mittels den Runen die Zukunft voraus gesagt, oder sie wurden als Amulett und Talisman benutzt.
Runen heißen im Angelsächsischen auch "Geheimlehre" oder "Mysterium", sowie "magisches Zeichen".

Magische Eigenschaften

Amulette - in dem Fall: Runenamulette - haben magische Eigenschaften bzw. die Runen selber, die dem Träger mithilfe dieser in schwierigen Lebenssituationen behilflich sind. Vor Schaden, magischen Angriffen oder Manipulation.
Dies funktioniert aber auch nur, wenn dem Träger dessen Wirkung bewusst ist.
Manche Runenamulette, bspw. von PAA Collection Wolfgang Paa, verschaffen dem Träger Kreativität, Willenskraft, Ruhe und Geduld, Offenheit gegenüber Fremden, Selbstbewusstsein, Freiheit oder Klarheit, sowie Weisheit, Inspiration, aber auch das Erkennen der Relativität von "Gut und Böse", um nur ein paar zu nennen.
Jede Rune hat einen eigenen Namen und beginnt mit deren Laut, wie z. B. die f-Rune "fehu", welches übersetzt "Vieh"; "Viehstück", "Fahrnis"; "Reichtum" heißt. Diese steht für Geistiges und Materielles.

Die Runenschrift

Runen wurden zwar in einer Schrift verwendet, wurden aber nie in einem Buch in Form von Schrift oder in Urkunden verwendet, wie zum Vergleich bei den Schriftsystemen bei den Römern, Griechen oder Perser, so wie in Bereiche in der Kommunikation des Alltags und auch der gemeinsamen Gedächtnisleistung einer Gruppe von Menschen (kollektives Gedächtnis).
Es ist auch interessant, wie die Runen geschrieben sind. Sind einzelne Runen gegen die Schreibrichtung, heißen sie "Wenderunen". Sind sie gelegentlich auf dem Kopf, so nennt man sie "Sturzrunen".
Für gewöhnlich wurden sie seit der Wikingerzeit von links nach rechts geschrieben (also rechtsläufig).
Ihre Verwendung fanden sie insbesondere bei Inschriften zum Gedenken an Verstorbene oder an besondere Ereignisse, wie auch zur Weihe oder zum Verschenken von Gegenständen, zur Angaben des Besitzers oder als Inschrift von Münzen.
Runen für geritzte und gravierte Inschriften auf Gegenstände und der Gleichen fanden hauptsächlich vom 2. bis zum 14. Jahrhundert nach Christi ihre Verwendung.

Was für Runenreihen gibt es?

Das Futhark wurde von den Angelsachsen nach und nach auf 33 Zeichen erweitert.
Die Angelsachsen waren ein germanisches Volk. Dieses hatte sich ab dem 5. Jahrhundert in Großbritannien niedergelassen und dieses immer mehr beherrscht.
Auch in Skandinavien veränderte sich das Futhark. Warum auch immer, wurde es im 7. bis 8. Jahrhundert auf 16 Runen reduziert.
Einzelne Runen beschrieben dann mehrere verschiedene Laute.
Z. B. die u-Rune: sie war zugleich auch die für y, o, ö und w. Am Ende des 10. Jahrhunderts wurde dies mit sog. Punktierungen ausgeglichen und später noch mit anderen Systemen, so dass es auch Laute für den Buchstaben Q gab.
Das heutige Futhark besteht aus 24 Runen und ist noch sehr gebräuchlich. Dieses Futhark ist auch die älteste überlieferte Runenreihe, von denen 350 Inschriften bisher entdeckt wurden. Von dieser leiten sich alle anderen jüngeren Runenreihen ab.
Dann gibt es noch ein anderes, welches nur 16 Runen besitzt. Das angelsächsische Futhark mit 33 Runen existiert ebenso noch, so wie ein künstlich geschaffenes Armanen-Futhark. Dieses besitzt 18 Runen und kommt von Guido von List.

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